Aus Rubys Küche

25. November 2009

Karotten-Rettich-Salat

Gespeichert unter: Salat — Ruby @ 15:04

Ein schnelles Mittagessen und farblich sehr interessant: ein Salat aus geraspeltem schwarzem Rettich und schwarzen Karotten. Geschält ist der Rettich weiß, die Karotten werden nur geschrubbt und bleiben so farbenfroh wie sie waren. Nur innen haben sie einen gelb-orangen Kern.

Sie schmecken wie ‘normale’ Karotten, ob sie mehr oder weniger von irgendwelchen Inhaltsstoffen haben, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall waren sie vom Markt und frisch.

Schwarzer Rettich ist als Saft bekannt für seine heilsame Wirkung bei Husten und Bronchitis, er hilft aber auch bei Gallenleiden und rheumatischen Beschwerden. Auf langen Schiffsreisen wurde er früher aufgrund seines hohen Vitamin C-Gehalts als Mittel gegen Skorbut genommen.

Dazu ein bisschen Mozzarella, Kräuter, Olivenöl, ein Schluck Sahne und etwas Essig. Fertig ist ein einfacher Salat, der einen nicht ins Koma treibt.

Man kann den Salat bestimmt schon am Vorabend vorbereiten, ich mach das aber gerne morgens. Mit einer Mandoline oder Reibe geht das ganz flott.

24. November 2009

Altweiberschmecken oder Scharleikraut

Gespeichert unter: Kräuter — Ruby @ 10:06

Laut einschlägigen Seiten (hier oder hier) sind Altweiberschmecken und Scharleikraut alte Namen für Salbei. Der ist nicht nur gesund wegen seiner desinfizierenden und adstringierenden Wirkung, sondern schmeckt auch gut. Ich mag ihn nicht nur frisch als Salbeibutter z.B. zu Ravioli sondern auch getrocknet als Tee mit ein bißchen Honig. Und dafür ist jetzt wieder die Zeit.

Es tut mir ja immer weh, diese schönen Blätter abzuschneiden, aber zweimal im Jahr muß das sein. Man sollte ihn der Heilwirkung wegen kurz vor der Blüte schneiden, aber wer einmal Salbeiblüten gegessen hat, wird das nicht mehr tun wollen. Außerdem leben Heerscharen von Insekten von den Blüten, es brummt und summt im Busch, dass es eine Freude ist. Also schneide ich das erste Mal nach der Blüte, dann kommen die Blätter wieder schön und das zweite Mal kurz vor dem Winter. In der Kälte schrumpeln die Blätter zusammen und die Pracht ist sowieso vorbei.

Der rosa Riese sucht übrigens immer noch nach seinen Puschen, aber ich bin optimistisch, dass das dieser Tage was wird.

13. November 2009

Pause

Gespeichert unter: Uncategorized — Ruby @ 09:54

Wir wechseln zu einem neuen Provider. Mal sehen wie lange die Zwangspause dauert, bis der rosa Riese in die Puschen kommt.

Bis dann!

10. November 2009

China Moon Pickled Ginger

Gespeichert unter: Asia-Küche — Ruby @ 22:47

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Vor Jahren habe ich Barbara Tropps China Moon Cookbook gekauft, so richtig draus gekocht hab ich aber noch nie. Zum einen sind die Rezept alle sehr fleischlastig (zumindest wenn ich in der Stimmung für chinesisches Essen bin), zum anderen sind die Zutatenlisten ellenlang. Oft werden spezielle Würzmischungen, Öle oder andere Zubereitungen als Zutat aufgeführt, die man zuerst mal herstellen muß.

Das China Moon Curry Pulver hat inzwischen eienen festen Platz im Gewürzregal, auch China Moon Ma-La Öl oder China Moon Hot Chili Öl hab ich immer im Schrank. Jetzt also was Neues: eingelegter Ingwer. Habe ich bisher immer nur gekauft, schmeckt aber selbstgemacht um Welten besser! Nicht nur der Ingwer schmeckt lecker, auch der Saft ist unschlagbar. Ich schwöre euch, wer diesen Ingwer einmal probiert hat, kauft nie wieder fertig eingelegten.

Das China Moon Cafe in San Francisco gibt es übrigens nicht mehr, Barbara Tropp starb 2001. Aber das Buch ist ein wunderschönes Lese-Kochbuch, mit vielen Geschichten, Erklärungen, Interessantem zur chinesischen Küche und amerikanischem Leben. Sehr empfehlenswert!

Man sollte für dieses Rezept unbedingt ganz frischen Ingwer nehmen!

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China Moon Pickled Ginger

Zutaten:

  • ca. 220g Ingwer
  • 160ml japanischer Reisessig
  • 1,5 EL Apfelessig
  • 1 EL weißer Essig
  • 60g Zucker
  • 1 knapper EL Salz

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in ‘papierdünne’ Scheibchen schneiden, mit kochendem Wasser bedecken und 2 Minuten stehen lassen. Dann in einem Sieb abtropfen lassen. Den Ingwer in ein sauber ausgespültes Glas geben.

Die restlichen Zutaten in einen Kochtopf füllen, bei mittlerer Hitze rühren bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Über den Ingwer gießen.

Das Glas verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank mindestens 24 Stunden ziehen lassen.

China Moon Pickled Ginger

Years ago I bought Barbara Tropp’s China Moon Cookbook and while making some of the pantry items like Ma-La Oil or China Moon curry powder, I actually never got around to making one of the main dishes. The lists of ingredients just seem too long to be followed. But the book itself is a great read, full of stories about chinese grandmothers and tips how to rinse rice properly (cover with water, let stand a minute or two, sthen stir gently in one direction with your hand 6 or 7 times, drain and refill; repeat 5 or 6 times). I love this book. And having pickled my own ginger for the first time, I will certainly never use store-bought pickled ginger again. Making your own is easy and tastes much better.

  • 220g ginger
  • 160 ml unseasoned Japanese rice vinegar
  • 1,5 tbsp cider vinegar
  • 1 tbsp distilled white vinegar
  • 60g sugar
  • 3/4 tbsp salt

Peel the ginger and slice it crosswise against the grain into paper-thin coins. Cover with boiling water and let stand for 2 minutes. Then drain in a colander. Put the ginger in al large impeccably clean glass.

Combine the remaining ingredients in a pot. Stir over moderate heat just until the sugar and salt dissolve. Pour over the ginger.

Let cool completely, then cover and refrigerate for at least 24 hours before using.

8. November 2009

Liebe auf den zweiten Blick: Oliven und Schokolade

Gespeichert unter: Kekse — Ruby @ 17:39

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Blog-Event LI - Rund um den Olivenbaum - Oliven & Olivenöl (Einsendeschluss 15. November 2009)Was auf den ersten Blick grauenhaft klingt (Oliven und Schokolade? bäh!), ist in der Tat sehr lecker und folglich genau das richtige für das aktuelle Blogevent im Kochtopf Rund um den Olivenbaum – Oliven und Olivenöl.

Das Rezept ist von Norbert Niederkofler, Küchenchef im Restaurant St. Hubertus in St. Kassian, Südtirol und wurde in dem Feinschmecker Bookazine (aua) Alles über Olivenöl veröffentlicht.

Die im Rezept verlangten gewässerten Oliven hatte ich nicht, es wird auch nicht gesagt wie lange die Dinger gewässert werden sollten. Ich habe die Oliven entsteint und vor dem Kleinhacken 10 Minuten in Wasser gelegt. Ich hatte auch nicht die Zeit, den Teig 2 Stunden ruhen zu lassen, 1 Stunde hat aber offensichtlich ausgereicht, zumindest fehlte meinen Cookies nichts.

Meine Oliven waren schnöde aus dem türkischen Laden (die einzigen ohne irgendwelche Es), das verwendete Olivenöl ist ein toskanisches aus der Maremma, genauer gesagt von der Frantoio Andreini aus Poggioferro bei Scansano.

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Chocolate Chip Cookies

(ca. 30 Kekse)

Zutaten:

  • 125 ml Olivenöl
  • 170g Zucker (Rohrohrzucker)
  • 1/2 TL Natron
  • Salz (ca. 1/2 TL)
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 70g grob gehackte dunkle Schokolade mit 70%
  • 50g entkernte, gewässerte, gehackte schwarze Oliven

Zubereitung:

Olivenöl, Zucker, Natron, Salz und Ei etwa 5 Minuten kräftig miteinander verrühren. Mehl und Kakao sieben, unterheben. Schokolade und Oliven unterrühren.

2 Studen im Kühlschrank ruhen lassen. Teig in 30 Stücke teilen. Zu flachen Talern formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Etwa 15 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen.

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Chocolate Chip Cookies with Olives

(makes 30)

This is my contribution to the „Kochtopf Blog Event LI“ Olives and Olive Oil. It is a recipe by Norbert Niederkofler, chef in the St.Hubertus in St.Kassian, South Tyrol.

Although the combination of chocolate and olives sounds weird at first, it really was a love at second sight. The olives are not too overpowering but give the cookies a certain something. And the olive oil does wonders to the cookie dough. We had a glass of rosé Champagne with it. Try it!

  • 125 ml olive oil
  • 170g caster sugar
  • 1/2 tsp baking soda
  • 1/2 tsp salt
  • 1 egg
  • 170g plain flour
  • 1 tbsp cocoa powder
  • 70g dark chocolate (70%), chopped
  • 50g pitted black olives, soaked in water and chopped

Put olive oil, caster sugar, baking soda, salt and egg in a bowl and beat for 5 minutes. Sieve the flour and cocoa together, then add to the oil and sugar mixture. Fold in the olives and chocolate chips. Put the dough in the fridge for two hours to let it rest.

Set the oven at 180°C. Divide the dough into 30 pieces and form each piece into a flattened disk Bake on a non-stick baking sheet (or use baking parchment) for 15 minutes.

Serve still slightly warm with port or champagne, althoug they are still delicious the next day.

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4. November 2009

„Getrüffeltes“ Gemüse zu Zitronen-Kalbsbraten

Gespeichert unter: Fleischernes, Gemüse, Zucchini — Ruby @ 13:41

Ist alles ein bißchen hektisch gerade. Letzten Freitag abend ist ein Katzenkind bei uns eingezogen und muß jetzt erst mal ‘in die Gruppe eingegliedert’ werden. Wobei die ‘Gruppe’ aus einem wohlgenährten 13-monatigen Kater besteht, der die Idee anfänglich ziemlich doof fand. Aber es wird. Weiteres Problem: Kleine Kätzchen wollen oft fotografiert werden und das ist der Grund für diesen dürftig bebilderten Eintrag. Die Akkus waren mal wieder leer.

Der Kalbsbraten braucht zwar seine Zeit fürs Marinieren, macht aber überhaupt keine Arbeit (gut wenn in der Küche auf der Katzen-Ebene nur gefaucht wird). Und das Gemüse geht eh flott. Es heißt übrigens ‘trifolate’, weil die Mischung aus Knoblauch und Petersilie einen trüffelähnlichen Geschmack verleihen soll. Das find ich zwar nicht, aber es schmeckt trotzdem gut. Im Klassiker von Kaltenbach und Cerabolini Aus Italiens Küchen gibt es Zucchine trifolate und Funghi trifolati, hier hat beides zusammen in die Pfanne gefunden.

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Verdure trifolate

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • 2 kleine Zucchini
  • 6 Champignons
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden, die Pilze in Scheiben; die Petersilie hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Petersilie und eine halbe durchgepresste Knoblauchzehe hineingeben. Dann die Pilze dazugeben, salzen und einige Minuten schmoren. Danach die Zucchini dazugeben und mitschmoren. Die restliche Petersilie und die andere Hälfte der Knoblauchzehe durchgepreßt dazugeben. Nochmal ein paar Minuten schmoren, dann servieren.

Quelle: nach Marianne Kaltenbach und Virginia Cerabolini: Aus Italiens Küchen

Arrosto al limone

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • 400g Kalbsbraten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zitrone, Saft davon
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl und Zitronensaft in ein leeres Einmachglas geben und schüteln bis die Mischung emulgiert. Das Fleisch waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Das Fleisch in einen Gefrierbeutel geben, die Zitronen-Öl-Mischung dazugeben, die Luft absaugen und den Beutel verschließen. So kommt die Marinade überall hin. Für 3 Stunden in den Kühlschrank legen und immer mal wieder wenden und leicht durchkneten.

Das Fleisch mit der Marinade in einen Topf geben, ca 150ml Wasser dazu, aufkochen lassen  und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Man sollte immer mal wieder mit einem Kochlöffel aufs Fleisch drücken, um zu kontrollieren, ob es schon gar genug ist. Es sollte noch etwas weich sein, aber ein bisschen Widerstand bieten, ist (leider) Erfahrungssache. Bitte nicht zu lange drin lassen, sonst wird es trocken und strohig. Ich weiß, wovon ich rede!

Wenn das Fleisch weich ist, wird es im Ofen abgedeckt warmgestellt und die Sauce eingekocht. Sie darf ruhig etwas sauer sein, das verträgt das Fleisch sehr gut.

Quelle: Der Silberlöffel

Zusammen mit dem Gemüse und etwas Ciabatta ein leckeres und leichtes Abendessen.

31. Oktober 2009

Mamarezept – Spinatpudding

Gespeichert unter: Alltag, Fleischernes, Gemüse — Ruby @ 15:45

Fremdkochen Mein liebstes MamarezeptIm Oktober ist die Mama-Küche das Thema in der Hüttenhilfe. Fast hätte ich es verpasst, wo ich mir doch so viel Mühe gegeben hatte diese Woche.

Als Kind hatte ich viele, viele Lieblingsessen, wie z.B Reisauflauf (am liebsten noch die rohe Masse), Kartoffelbrei und Hachée (von uns Kindern ‘Kartoffelbrei und Asche’ genannt – woher hätten wir wissen sollen, was Hachée ist?), Erbsenbrei mit Sauerkraut oder Kässpatzen. Nicht minder beliebt war Spinatpudding. Allerdings gabs den immer in Schüben. Wenn er aus der Form ging, gab es ihn regelmäßig. Doch sobald er sich mal nicht aus der Form lösen ließ, war es vorbei und meine Mutter strich ihn rigoros vom Speiseplan. Aber immer nur für eine Weile, irgendwann hat sie es dann doch wieder ausprobiert und natürlich geschafft.

Als ich zum Studium wegzog, gab mir meine Mutter ein Kochbuch mit, in das sie, meine Großmutter und eine Tante Rezepte geschrieben hatten. Darunter war auch der Spinatpudding. Ich bin mir sicher, dass ich das Rezept in meiner Studienzeit mal nachgekocht habe, kann mich aber nicht an den Ausgang erinnern. Allerdings wundert es mich, dass es in unserer WG-Küche eine Wasserbadform gegeben haben soll. Vielleicht hab ich die Masse ja auch im Ofen gebacken.

Auf jeden Fall habe ich den Spinatpudding diese Woche nachgekocht. Und siehe da, alles wie in den guten alten Zeiten: der Pudding schmeckte hochlecker und ging nicht aus der Form! Dabei habe ich gebuttert und gebröselt, was das Zeug hält. Ach, wie gut kann ich heute meine Mutter verstehen, aber ich werde es weiter versuchen. Bis er aus der Form geht.

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Muttis Spinatpudding

(4 Portionen)

Zutaten:

  • 500g Spinat
  • 4 Brötchen
  • 1/4 l Milch
  • 350g Hackfleisch
  • 3 Eier (getrennt)
  • Salz, Muskat
  • Semmelbrösel
  • Wasserbad-Puddingform (auf dem Bild unten)

Zubereitung:

Spinat kochen und fein wiegen. Die Brötchen in der Milch einweichen, ausdrücken, klein zerzupfen und in der Pfanne etwas antrocknen. Das Hackfleisch, die Eigelbe, Salz und Muskat sowie den Spinat untermengen.

Die Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Spinatmasse heben. In eine gut gefettete und ausgebröselte Form füllen. Im Schnellkochtopf 20 Minuten garen. Dazu gabs bei uns immer eine einfache Tomatensauce.

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25. Oktober 2009

Alli, für dich: Yorkshire Pudding mit Meerrettich

Gespeichert unter: Vegetarisch — Ruby @ 01:10

Frei nach Sophie Grigson hier eine kleine Abwandlung des Rezeptes für Yorkshire Puddings für meine liebe Freundin, die seit Monaten in England wohnt und noch nie (wirklich nie?) Yorkies gegessen hat. Aber wie heißt es so schön: The proof of the pudding is in the eating. Also nicht lange fackeln und ausprobieren, die Dinger sind echt klasse und einfach zu machen. Wir haben uns schon ein paar weitere Varianten überlegt, z.B. mit Kräutern, Spinat, Rotebeetepüree (pink puds!) oder kleingehackten Steinpilzen.

Yorkshire Pudding ist die klassische Beilage zu Roastbeef, wir haben einen schön geschmorten Rinderbraten dazu gegessen (von Mr Hudson auf bewährte Weise exzellent zubereitet). Aber auch Salat oder ein Gemüsegericht würden gut passen. Die Frage ist noch, was man sinnvollerweise mit Resten machen könnte, vielleicht ja eine Yorkshire Flädlesuppe?

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Yorkshire Pudding mit Meerrettich

(für 2-3 Personen)

Zutaten:

  • 150 ml Milch
  • 1/4 TL Salz
  • 1 1/2 EL geriebener Meerrettich
  • 2 Eier (Raumtemperatur)
  • 125g Mehl
  • 2 EL Öl

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Als erstes ein Muffinsblech in den Backofen schieben und auf 220°C vorheizen. Die Form soll sehr heiß sein. Wenn sie heiß ist, das Öl auf die Mulden verteilen. Ich hatte Mulden mit mehr Öl und welche mit weniger, der Unterschied war am Ende minimal. Die Menge sollte eigentlich 6 Muffinsmulden ergeben, ich habe aber 9 gefüllt.

Solange das Muffinsblech aufheizt, Milch, Salz und Meerrettich mischen und 15 Minuten stehen lassen. Das liegt übrigens nicht im Meerrettich, auch wenn man ihn weglässt, oder etwas anderes nimmt, sollte man die Milchmischung stehen lassen. Jetzt die Eier in die Milch geben und mit einem Mixer rühren, bis die Mischung luftig ist (und einem die Augen tränen von der Schärfe des Meerrettichs). Dann das Mehl dazugeben und rühren, bis an der Oberfläche Luftbläschen entstehen. Die Reihenfolge (Milch – Eier – Mehl) ist übrigens wichtig – sagt Nigella Lawson -, damit sie so spektakulär aufgehen.

Die Muffinsform aus dem Ofen nehmen, den Teig in 6 (oder auch 9) Mulden füllen und 15-20 Minuten backen. Aufpassen, dass die Süßen nicht zu dunkel werden, es wäre jammerschade drum.

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24. Oktober 2009

Naja – Fenchelplätzchen

Gespeichert unter: Kekse — Ruby @ 20:45

FenchelkekseGestern hab ich in „Das Kochbuch der vergessenen Genüsse“ von Eva Eppard und Martin Lagoda geblättert. Die Idee Fenchelkekse zu backen, schien mir sehr verheißungsvoll, da ich Fenchel sehr gerne mag. Die Zutaten waren da, bis auch die Zimtblüte, das musste ich durch normalen Zimt ersetzen. Vielleicht war das der Fehler?  Auf jeden Fall sind die Kekse eher von der unscheinbaren Sorte. Der Fenchel schmeckt fein heraus, aber irgendwie fehlt was. Finden zumindest Mr Hudson und ich.

Nichtsdestotrotz hier das Rezept, vielleicht möchte sich noch jemand dran versuchen und hat mehr Freude dran. Obwohl, sie sind ja nicht schlecht, nur einfach so ein bißchen ‘naja’.

Fenchelplätzchen

Zutaten:

  • 1 EL Fenchelsaat
  • 50g Sesam
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimtblüte
  • 125g weiche Butter
  • 50g Akazienhonig

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Zubereitung:

Fenchelsaat in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten und im Mörser zerstoßen. Mit Weizenmehl, Sesamsaat  Zimtblüte, Backpulver, Akazienhonig und weicher Butter zu einem Teig verkneten. Diesen 25 min ruhen lassen. Mit einer Klarsichtfolie den Teig zu einer Rolle formen (ca. 3 cm Durchmesser) und 1⁄2 cm dicke Scheiben abschneiden. Auf ein Blech mit Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 10 min backen.

23. Oktober 2009

Kiymali Ispanak – Spinat mit Reis und Hackfleisch

Gespeichert unter: Gemüse, Rind — Ruby @ 10:36

Tobias hat im 1st Mediterranean Cooking Event – Turkey zum Türkisch Kochen aufgerufen, da will ich nicht fehlen. Mein Beitrag ist ein eher einfaches Gericht, aber geschmacklich einfach umwerfend.

Einfach umwerfend war auch die unfreundliche Verkäuferin in der Metzgerei, die ich aus Not aufsuchte, weil mein Metzger schon zu hatte. Sie wollte partout nicht vestehen, dass ich selber Hackfleisch durchdrehen wollte, wo sie doch schon fertiges Hackfleisch hatte. Ich hatte schon lange nicht mehr das Gefühl, jemand in einem Laden etwas so abringen zu müssen. Die legen da wohl keinen Wert auf die „Kunde-König“-Nominierung.

Aber der Kampf hat sich gelohnt, das grobe Hackfleisch schmeckt viel besser und kommt in diesem Gericht, wie ich finde, sehr gut zur Geltung. Man könnte es auch mal mit Lammfleisch probieren, auf jeden Fall gibts das mal wieder, es war einfach zu gut.

Afiyet olsun – guten Appetit!

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KIYMALI ISPANAK

(für 3 Personen)

Zutaten:

  • 1-2 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 250g Rinderhack grob
  • 500g Spinat
  • 100g Reis
  • Olivenöl oder Butter
  • getrocknete Minze (Nane)
  • Isot Biber oder Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt

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Zubereitung:

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Die Zwiebeln schälen und hacken. Den Knoblauch ebenfalls schälen und kleinhacken. Den Spinat waschen, putzen, in Streifen schneiden. Den Joghurt – wenn man mag, ich fand meinen Joghurt okay so wie er war – abtropfen lassen. Dazu einfach eine Kaffeefiltertüte in ein Spitzsieb stecken und den Joghurt reinschütten, über einer Schüssel abtropfen lassen. Das Fleisch, wenn man denn so eigen sein will wie ich, durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs drehen, am Schluß noch ein Stück Zwiebel durchdrehen (das ist das graue Zeug auf dem Bild).

Die Butter oder das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebeln etwas andünsten, dann das Hackfleisch dazugeben und anbraten. Mit getrockneter Minze bestreuen, diese etwas mitbraten. Das ist zwar nicht klassisch, aber ich finde einfach den Geschmack von getrockneter Minze, die mit Hackfleisch gebraten wurde, herrlich. Frische Minze ist hier übrigens kein Ersatz.

Den Reis dazugeben, mit knapp 0.5l Wasser aufgießen und zugedeckt köcheln lassen.

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Wenn der Reis anfängt, weich zu werden, den Spinat auf die Reis-Hackfleischmischung geben und zugedeckt zusammenfallen lassen. Wenn der Spinat nicht mehr so sperrig ist, kann man ihn einfach unter den Reis rühren. Wieder zudecken und fertig garen lassen.

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Zum Schluß nochmal mit Salz, Pfeffer und Isot Biber abschmecken. Isot Biber ist eine Neuentdeckung von mir, es ist dunkler als Pul Biber, nicht so scharf, aber sehr aromatisch. Dazu gibt es Joghurt, mit etwas Salz abgeschmeckt. Wer mag, kann auch hier noch ein bisschen Isot Biber und Minze reinmischen.

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