Aus Rubys Küche

24. Januar 2010

Schnee-Curry

Abgelegt unter: Curry, Geflügel — Ruby @ 17:16

Blog-Event LIIIDer Blog-Event LIII läuft unter dem Motto ‘Weiß wie der Schnee’. Schnee? Was für Schnee? Wir haben keinen, nur noch klitzekleine dreckig-schwarze Reste von dem ‘Schneele’ letzte Woche. Winter steht hier eher für Hochnebel…

Nichtsdestotrotz kommt hier mein Beitrag: ein schneeweißes Curry. Oder besser, ein vollmondnachtweißes Curry. Camellia Panjabi erzählt in ihrem Kochbuch Indische Currys vom Mogul-Kaiser Shahjehan, dem Erbauer des Taj Mahal, der in Vollmondnächsten im Fort von Agra Bankette gegeben hat, die ganz in Weiß gestaltet waren. Dekoration, Blumen, Kleidung, sogar das Essen, alles mußte weiß sein. Hier wurde auch safed murgh korma serviert, ein weißes Hühnercurry, das sehr mild und aromatisch ist. Die Zubereitung klingt komplizierter als sie ist, der Geschmack entlohnt auf jeden Fall alle Mühen!

Ursprünglich wurde das Curry nur mit Mandeln zubereitet, in seiner späteren Form jedoch aus Mandeln und Cashewnüssen. Ich habe hier nur Mandeln genommen. Wer mag kann auch noch einen Teelöffel gemahlene Rosenblätter hinzufügen. Das Original sieht nur 4 Kardamomkapseln vor, auch hier habe ich mehr genommen.

Safed Murgh Korma

(für 4-6 Personen)

Zutaten:

  • 1,5 TL weiße Mohnsamen
  • 150g Sahnejoghurt
  • 2 EL Ghee (oder Butterschmalz)
  • 100g gehäutete Mandeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 350g Zwiebeln, gehackt
  • 3 grüne Chilis, gehackt
  • 10 grüne Kardamomkapseln
  • 2 TL feingehackter Knoblauch
  • 2 TL feingehackter Ingwer
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 Nelke
  • 1 kg Hühner- oder Putenfleisch (ohne Haut und Knochen) in Stücken oder Streifen
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuß
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte
  • Salz

Zubereitung:

Die Mohnsamen ca. 1 Stunde in einem Glas Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und die Mohnsamen im Mörser zu einer Paste verreiben.

Den Joghurt in ein Mulltuch geben, das Tuch aufhängen und ca. 1 Stunde abtropfen lassen.  Dann den Joghurt in einer Schüssel aufschlagen. Ich habe griechischen 10%igen Joghurt genommen, der muß nicht abgetropft werden (und spart einem diesen Schritt).

1 EL Ghee in einem Topf erhitzen, darin die Mandeln und Lorbeerblätter 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Danach die Zwiebeln dazugeben und ca. 10 mit leichter Farbe anschwitzen. Gehackte Chili, Kardamom und die Mohnpaste 3-4 Minuten mitschwitzen.

250 ml Wasser zugießen und alles 10 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Lorbeerblätter entfernen und abkühlen lassen. Dann alles im Mixer zu einem glatten Püree verarbeiten.

1 EL Ghee in den Topf geben. Knoblauch, Ingwer, die ganze grüne Chili und die Nelke zugeben. Nach 1 Minute die Hühnerstücke dazugeben und anbraten.

Sobald der Fleischsaft verdampft ist, unter ständigem Rühren den Joghurt zufügen.Muskatnuß und Muskatblüte unterrühren und mit Salz abschmecken.

Die liebevoll bereitete Mandelpaste wird im Originalrezept nie wieder erwähnt, ich fand aber den Zeitpunkt gekommen, sie wieder ins Spiel zu bringen und habe sie an dieser Stelle zum Fleisch gegeben. Das Ganze gießt man dann mit 200-350 ml Wasser auf und gibt nach Geschmack nochmal grüne Chilis dazu. Das Hühnerfleisch lässt man nun in ca. 30 Minuten bei milder Hitze gar köcheln. Nochmal abschmecken und mit Basmatireis servieren.

Der Neue ist da

Abgelegt unter: Fleischernes, Rind — Ruby @ 14:46

Den Vitrifeu, den ich gewonnen habe, habe ich Freitag von der Post geholt und so konnte ihn Mr Hudson gleich am Samstag taufen. (Nicht dass Braten hier immer Männersache wären, aber am Wochenende überlass ich ihm gerne mal die Hälfte der Küche.) Ich konnte mich nicht überwinden, das schöne Stück im Ofen verschwinden zu lassen, also haben wir ihn auf dem Herd eingeweiht. Beim nächsten Mal kommt er dann in den Ofen und dann können wir auch die Dampfgarfunktion ausnutzen.

Das Fleisch wurde aber auch so wunderbar zart und die Sauce war sehr lecker. Das könnte natürlich auch am Koch oder am Rezept liegen ;-) Manzo alla California heißt so nach der Ortschaft California in der Nähe von Mailand, aus der das Rezept stammt. Das Rezept habe ich aus dem Italien-Klassiker von Kaltenbach und Cerabolini. Dazu gabs Polenta und – völlig unitalienisch, aber lecker – Blaukraut nach einem Rezept  von buntcooking.

Manzo alla California

( für 4 Personen)

Zutaten:

  • 3 EL Butter
  • 800g Rindsschulter
  • 1 EL Mehl
  • 1  Zwiebel, in Stücke geschnitten
  • 50ml guter Weinessig
  • Salz und Pfeffer
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 250g Sahne

In einer Kasserolle die Butter erhitzen. Das Fleisch mit dem Mehl bestäuben, mit den Zwiebelstücken hineingeben und von allen Seiten gut anbraten. Die Zwiebeln sollten nicht zu dunkel werden.

Den Essig dazugeben und vollständig (!) verdampfen lassen. Das Fleisch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Zuerst die Fleischbrühe, dann die Sahne aufgießen. Einen gut schließenden Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und ca. 3 Stunden schmoren. Nach Ende der Garzeit wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und mit etwas Sauce überzogen.

Dazu empfehlen die Autorinnen Kartoffeln und in Butter gedünstetes Gemüse wie Bohnen oder Karotten.

16. Januar 2010

Senfrisotto

Abgelegt unter: Reis — Ruby @ 21:04

Als  Hauptgericht würde ich das nicht essen wollen, dafür ist es zu intensiv, aber als Beilage eine super Idee! Das Rezept ist von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, es war Teil des letztjährigen Weihnachtsmenü. Das schöne daran ist tatsächlich, dass man mit der Wahl des verwendeten Senfs hier sehr viel drehen kann und dem Ganzen mal mehr, mal weniger Feuer mitgibt.

Und jaha, auch ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Rezkonv-Lizenz :-)

Senfrisotto

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Senfrisotto
Kategorien: Senf, Beilage
Menge: 4-6 Portionen

1 Rote Zwiebel
2 Essl. Olivenöl
2 geh. EL  Senfsaat
250 Gramm  Risottoreis (Carnaroli)
Salz
1 Glas  Weißwein
1 Ltr. Kräftige Brühe; ca.
2   geh. EL  Körniger Senf
1 Essl. Scharfer Senf
50 Gramm  Butter
30 Gramm  Frisch geriebener Parmesan
Petersilie
Zitronensaft

============================ QUELLE ============================
Meuth/Neuner-Duttenhöfer
– Erfasst *RK* 16.01.2010 von
– Ruby

Die Zwiebel sehr fein würfeln, in einem geeigneten Topf im heißen Öl
andünsten, die Senfsamen hinzufügen und mitdünsten. Den Reis
untermischen und rundum mit Öl benetzen. Dann salzen, den Wein
angießen und einköcheln lassen.

Dann nach und nach die heiße Brühe hinzufügen. Leise köcheln, dabei
immer wieder einen Schuss Brühe angießen, bis der Reis gar ist.
Regelmäßig umrühren, damit nichts unten ansetzt. Senf wird in
Risotto gerührt; Rechte: WDR (TV-Bild) Am Ende wird der Risotto mit
zweierlei Sorten Senf gewürzt

Nach etwa 20 Minuten wird der Risotto mit körnigem und mit scharfem
Senf gewürzt. Am Ende die Butter und den Parmesan sowie gehackte
Petersilie einarbeiten, mit Zitronensaft abschmecken und den Risotto
noch einige Minuten ruhen lassen.

=====

13. Januar 2010

Frau Goethes Rezept

Abgelegt unter: Drumherum — Ruby @ 22:08

Immer wieder schön:

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und
2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel
Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner
Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808)

12. Januar 2010

Formvollendeter Marmorkuchen

Abgelegt unter: Backen, Kuchen — Ruby @ 23:48

see below

Schon lange träum ich von einer Nordic Ware-Backform, bisher hat mich aber der sündhafte Preis abgehalten. Weil ich aber letztes Jahr brav war, hat mir Befana ;-) ein Geschenk gebracht:

Ist sie nicht ein Traum? Und der Kuchen flutschte raus wie nix. Und war mindestens so lecker, wie die Form schön. Das tolle Rezept ist von Deichrunner.

Grosis Marmor-Gugelhupf

Zutaten:

  • 250g Zucker
  • 250g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker*
  • 5 Eier
  • 150ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200g Kochschokokade**

Zubereitung:

Zucker, weiche Butter und Vanillezucker zusammen schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Eier nacheinander beifügen und rühren, bis die Masse hell wird. Sahne und Salz beifügen und gut mischen.

Mehl und Backpulver mischen, sieben und unter die Eicreme heben, die Hälfte dieses Teiges in eine zweite Schüssel geben.

Die Hälfte der Kochschokolade schmelzen, die andere Hälfte in Würfelchen schneiden; alles unter einen der beiden Teige mischen.

Eine Marmorkuchenform buttern und mehlen. Zuerst etwas hellen Teig in die Form einfüllen, dann den dunklen Teig darauf geben und mit dem restlichen hellen Teig bedecken. Mit einer Gabel die beiden Teige kurvenförmig durchziehen, so dass eine schöne Marmorierung entsteht. Den Kuchen backen und danach etwas ruhen lassen; aus der Form stürzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

* Ich hab einen Teil des Zuckers durch selbstgemachten Vanillezucker (i.e. Zucker mit einer Vanillestange) ersetzt

** Statt Kochschokolade habe ich normale 72%ige Schokolade genommen

Backen bei 190° Unter-/Oberhitze; 60 Minuten; auf der 1. Einschubleiste von unten

Grosi’s Marble Gugelhupf

My brandnew Nordic Ware Bundt Pan had to be inaugurated with an extra-special cake. I came up with a fabulous recipe by Deichrunner and the cake tasted even better than it looked (and I think it looked really good!). This was a birthday cake for a colleague who had taken the day off, so we had the cake all to ourselves ;-)

  • 250g caster sugar
  • 250g soft butter
  • 1/2 tsp vanilla extract
  • 5 eggs
  • 150ml cream
  • 1 pinch of salt
  • 300g flour
  • 2 tsp baking powder
  • 200g chocolate

Beat sugar, butter and vanilla extract until the sugar dissolves. Add one egg after the other and beat until light and fluffy. Then add cream and salt and mix well.

In another bowl mix flour and baking powder, sieve it into the egg mixture and stir well.  Take one half of the batter and put it into the other bowl.

Melt one half of the chocolate, chop the other half. Mix this with one half of the batter.

Butter and flour the bundt pan, then fill in some of the light batter. Then fill in the dark dough, top with the rest of the light one. Gently make swirls in the batter with a fork to create a marble effect. Bake the cake then let it cool for 10 minutes. Take it out of the form and top with powdered sugar.

Bake at 190°C for 60 minutes.

9. Januar 2010

Gewonnen!

Abgelegt unter: Drumherum — Ruby @ 21:11

Das bis dato erste und letzte Mal, dass ich was gewonnen habe, war in der Grundschule. Ein rotes Federmäppchen war der Trostpreis bei einem Zeichenwettbewerb, wenn ich mich recht erinnere. Ist schon ein Weilchen her. Selbst beim alljährlichen Gruselwichteln im Büro ergattere ich immer echte Hämmer. Aber das Blatt scheint sich zu wenden: Das bei der Weihnachtsfeier erwichtelte Teelicht hat mein Kollege beim Aufstellen meines neuen Monitors versehentlich kaputtgemacht.

Und jetzt das: Ich habe gewonnen! Beim Kulinarischen Adventskalender habe ich tatsächlich einen Bräter gewonnen! Das Beste daran ist, ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken einen zweiten Bräter zu kaufen, weil unserer relativ groß und somit schwer ist. Der Neue kommt wie also wie gerufen und ich bin überglücklich!  Da muss ich doch gleich mal ein Rezept zur Einweihung suchen gehen…

UFOs und Pizza

Abgelegt unter: Alltag — Ruby @ 20:57

Schuld sind ja nur die Katzen. Seit der Kleine dem Großen beigebracht hat, dass man in der Küche auch auf die Arbeitsplatte springen kann (echt?! toll!!), haben wir keine ruhige Minute mehr. Und das nach vielen gemeinsam verschlendrian-ten Jahren, in denen wir nie etwas wegräumen mussten. Jetzt muss alles sofort weg, sonst steckt eine Katzennase drin. Schnuppert, schleckt, frißt. Wir haben jetzt ein Fach im Oberschrank ausgeräumt in das wir alles reinstellen, was gerettet werden muss. Teig, der geht. Kuchen. Sachen, die abkühlen. Das sind die Nachteile einer offenen Küche, Türe zumachen ist nicht.

Also musste der bereits ausgewellte Teig für die Pizza weg. Weil der aber nicht in den Schrank passt, hab ich ihn samt Nudelbrett auf den Apotherschrank gestellt. In vermeintlicher Sicherheit. Dummerweise hatte ich das eine Viertelstunde später schon wieder vergessen und hab die Tür aufgezogen. Komisch, geht das heute schwer. Rumms, kam das Nudelbrett samt Pizzaböden aus knapp 2 Metern Höhe runtergekracht.

Die gute Nachricht: die Pizzaböden waren nur zusammengeschoben und konnten (auch vor den blitzschnell angeflitzten Katzen) gerettet werden.  Die schlechte Nachricht: das Nudelbrett hat eine Querleiste eingebüßt und der Küchenboden eine ordentliche Macke. Gottseidank ist das ein alter Dielenboden und das nicht die erste Schramme. Auch den Spreißel aus meiner Hand (vom Nudelbrett) konnte wir flugs (mit der eigentlich für Fischgräten reservierten!) Pinzette schnell wieder rauspulen.

Hier die beteiligten Opfer in der Reihenfolge ihres Auftretens bzw. Auftreffens:

Happy End mit Spinat

Abgelegt unter: Pasta — Ruby @ 19:06

see below

Im Kühlschrank fand sich doch allen Ernstes noch ein Stück Pecorino Guttus. Der lag dort wohl schon etwas länger (*hüstel*), machte aber immer noch einen hochleckeren Eindruck. Wurde trotzdem allerhöchste Zeit, ihn zu verbrauchen. So fand der aus Italien angeschleppte Käse sein glückliches Ende mit schönstem Winterspinat und ergab eine feine Sauce zu Pasta.

Pasta mit Spinat und Pecorino Guttus

für 2 Personen

Zutaten:

  • 200g Pasta
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Pecorino Guttus oder anderen Blauschimmelkäse
  • 300g Spinat
  • 1 handvoll gebackene Oliven
  • 1 Glas Weißwein
  • Chilisalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spinat waschen und putzen, in einem Topf zusammenfallen lassen, abgießen, abtropfen lassen und hacken.

Die Zwiebel in Scheiben schneiden, in etwas Öl anschwitzen. Knoblauch hacken und dazugeben. Den Käse in Würfel schneiden und in den Topf geben, bei milder Hitze schmelzen. Langsam mit etwas Weißwein (ich hatte nur Rosé-Sekt) aufgießen und leise simmern lassen, damit der Käse nicht klumpt. Dann den Spinat und die entkernten Oliven dazugeben. Mit Pfeffer und Chilisalz abschmecken.

Die Pasta kochen und mit der Sauce vermischen. Anrichten.

Happy Ending with Spinach

Although my fridge is of normal (european) size and not one of the walk-in kind I have seen (and been in :-) ) in the States, sometimes I find amazing things in it. Actually this time it were the cats doing the finding. They started sniffing something wrapped in paper (which was accidentally taken out of the fridge, they are not allowed in it!) and when I investigated, I found a piece of Pecorino Guttus. Which is a blue sheep’s cheese and very very tasty. We brought it home from Italy in October and I kept a piece of it because I wanted to make risotto with it for a friend. But somehow I forgot.

It still looked good but it was high time to use it, so it ended up with some spinach and pasta. It made a lovely sauce.

For two you need:

  • 200g pasta
  • 1 small onion, chopped
  • 1 clove of garlic, chopped
  • 1 piece pecorino guttus or some other blue cheese
  • 300g spinach
  • 1 handful of baked olives
  • 1 glass white wine
  • chilisalt
  • pepper

Wash the spinach thoroughly and then steam in a lidded pan for tow or three minutes until tender. Drain and chop.

Peel the onion  and slice it, then sauté the onion rings in olive oil. Chop or slice the garlic and add to the pan, let it brown just a little bit. Chop the cheese and let it melt in the pan, lower the heat if needed. Then add white wine or champagne to the pan and leave to simmer for some minutes. Then add the spinach and the chopped and pitted olives. Season with chili salt and pepper.

Cook the past and mix with the sauce.

6. Januar 2010

Nachgebacken: Gemüsekuchen

Abgelegt unter: Backen, Gemüse — Ruby @ 21:33

see below

Bei Barbara hab ich gestern den Gemüsekuchen entdeckt, den es auch schon bei Sammelhamster in einer sommerlichen Ausführung gab. Das Prinzip ist einfach, aber sehr lecker. Und wandlungsfähig, da man immer andere Gemüsesorten nehmen kann. Je nach Jahreszeit. Mein Gemüsekuchen war ein Winterkuchen, mit einem klitzekleinen (Paprika-) Ausrutscher. Das gibts auf jeden Fall bald wieder!

Ich habe im Gegensatz zu Barbara den Kuchen nicht mit Käse überbacken, allerdings hatte ich auch mehr Käse im Teig. Die etwas eigenwillige Sauerrahm+Sauermilch-Mischung kommt daher, dass es Sauerrahm nur im 200g Becher gab. Und der Schafskäse war ein 180g-Päckchen, reiner Zufall also.

Gemüsekuchen

für  2-4 Personen

Zutaten:

  • Etwas  Butter zum Einfetten der Form
  • 150g Weizenmehl
  • 50g frisch gemahlener Dinkel
  • 2 TL Backpulver
  • 450g Winterliches Gemüse, in diesem Fall rote Zwiebeln, Karotten, Lauch, Champignons, rote Paprika (der Ausreißer)
  • ein paar Sardellen, gehackt
  • 2 Eier
  • 200g Sauerrahm
  • 50g Sauermilch
  • 180g Schafskäse, zerbröselt
  • Salz, Pfeffer
  • Isot oder Pul Biber

Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten.

Gemüse klein schneiden und mit Mehl und Natron bzw. Backpulver
mischen. Eier mit Saurer Sahne, Käse und den Gewürzen verquirlen und
darunter rühren. Sardellen unterheben.

Die Masse in die Auflaufform geben.

Im 180 Grad heißen Backofen (Umluft 160 Grad) für ca. 40 Minuten
backen.

Wintery Vegetable Cake

Yesterday I saw the wintery vegetable cake on Barbara’s blog and immediately decided to make this for supper. Seldom did I have a better idea. It’s easy to assemble, has few ingredients and is really delicious.

  • butter for the casserole
  • 150g wheat or spelt flour
  • 50g whole grain flour (wheat or spelt)
  • 2 tsp baking soda
  • 450g vegetables (I used red onions, carrots, leeks, red peppers, mushrooms)
  • a few anchovies, chopped
  • 2 eggs
  • 250g sour cream
  • 180g feta cheese (in fact any cheese will do)
  • salt, pepper
  • isot or pul biber

Butter a casserole dish.

Chop the vegetables and mix with flour and soda. Whisk the eggs together with sour cream, cheese and the spices. Add this to the vegetables and mix in the anchovies.

Pour the mixture into the casserole dish and bake at 180°C  for about 40 minutes until golden brown.

If you like, you can sprinkle some of the cheese on top of the mixture before baking to get a cheese crust.

Alles nur geklaut – Chilisalz

Abgelegt unter: Selbstgemachtes — Ruby @ 14:15

see below

Am 2.Januar in der Stadt mit dem neu eröffneten Kochbuch-Budget für 2010.  Zurückgekommen bin ich mit dem neuen Schuhbeck Gewürze-Kochbuch. Nun bin ich ja nicht der Welt größter Schuhbeck-Fan, und vieles in dem Buch finde ich ein bißchen zu viel. Chili-Vanille-Nudeln mit Erdnüssen und Basilikum oder Frischkäse-Thymian-Ravioli mit Tomaten-Kardamom-Sauce, das haut einen ja um. Die Zutatenlisten sind auch nichts, was man sich beim ersten Durchlesen behält. Ein bißchen wie im China Moon Cookbook. Trotzdem finde ich das Buch interessant und das eine oder andere kann man bestimmt noch etwas verschlanken. Sehr schön ist der erste Teil des Buches (immerhin 130 Seiten), wo viele Kräuter und Gewürze ausführlich beschrieben sind.  Hier gibt es Infos zu Herkunft und Geschichte, Qualität und Inhaltsstoffen, Verwendung in der Küche und gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Nachgemacht habe ich gleich mal das Chili-Vanille-Salz. Zum einen weil ich solche Mischungen mag, zum anderen, weil ich (fast) alles dazu da hatte und es ein prima Mitbringsel abgibt, das ich auch gleich brauchen konnte.

Schuhbecks Chili-Vanille-Salz

Zutaten:

  • 100g Meer- oder Steinsalz
  • 2 TL milde rote Chiliflocken
  • 1 TL grüne Chiliflocken
  • 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 Prise Knoblauchpulver
  • 1 Prise Ingwerpulver

Alle Zutaten mischen. Und gleich mal dran schnuppern, das riecht so gut.

Chili-Vanilla-Salt

Saturday I was in town with the  2010 cookbook budget yet untouched and came back with the year’s first purchase, Schuhbeck’s kitchen of spices (Meine Küche der Gewürze). Well, I’m not the world’s greatest Schuhbeck fan and many of the book’s recipes are not exactly simple dishes. ‘Chili-vanilla noodles with peanuts and basil’ or ‘ravioli filled with cream cheese and thyme in tomato sauce with cardamom’ certainly knock your socks off. The lists of ingredients are as long as your arm and remind me of the China Moon Cookbook.  You will never be able to read the recipe and just merrily start cooking without constant reference to the book.

But nevertheless the book appealed to me and I had to have it. I will probably tune down some of the recipes or just use parts of them. I love the first part of the book – after all 130 pages – where spices and herbs are described in detail. You find information on their origin, history, quality, components, use in the kitchen, and influence on your health.

Straightaway I made the chili-vanilla-salt. On the one hand because I had (nearly) all ingredients at home, and on the other hand because it makes a nice gift, which just came handy.

Ingredients:

  • 100g good quality salt (sea salt)
  • 2 tsp milde red chili flakes
  • 1 tsp green chili flakes
  • 1/4 tsp vanilla powder
  • 1 pinch of garlic powder
  • 1 pinch of ginger powder

Mix all ingredients and keep in a tightly closed jar.

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