Unwetter und Kardamom – Murghi Elaichi

Bei dem vielen Regen diesen Sommer braucht man was, was die Seele wärmt und einem das Gefühl gibt, dass alles gut wird. Sogar die Katze hat wohl das Gefühl, sich was Gutes tun zu müssen. Anders kann ich mir das peinlich sauber geleckte Katzenfutterschälchen hinterm Schreibtisch nicht erklären. Wo hat sie das Zeug bloss her?! Schmuggelt jemand heimlich Futterschälchen in unsere Wohnung? Klaut sie das beim Nachbarn und trägt es heim? Naja, egal. Auf jeden Fall hilft bei kalten Füßen und zu viel Regen zur Unzeit nur eins: Kardamom.

MurghiElaichi

Murghi Elaichi – Hühnercurry mit Kardamom

nach Raghavan Iyer: 660 Curries

für 2 Portionen

Zutaten:

2 EL  Ingwerpaste*

1 EL Knoblauchpaste*

1 TL grüner Kardamom, frisch gemahlen

1/2 TL Cayennepulver

1/2 TL grobes Salz

1/4 TL Kurkuma, gemahlen

4 Hähnchenkeulen ohne Haut (ich habe eine Hähnchenbrust genommen)

1 EL Rapsöl

1 mittelgroße rote Zwiebel, halbiert und in Scheiben geschnitten

2 Lorbeerblätter

1 Zimtstangen

Spinat, Tomaten

2 EL gehacktes Koriandergrün

*Ingwer bzw. Knoblauch schälen und mit wenig Wasser im Mixer fein pürieren, ich hab beides gleich zusammen püriert.

MurgiElaichi1

Zubereitung:

1. Die Ingwer-Knoblauchpaste (bwz. beide Pasten), den Kardamom, Cayenne, Salz und Kurkuma in einer kleinen Schüssel gut mischen. Die Hähnchenteile damit einreiben und abgedeckt in den Kühlschrank stellen – mindestens eine halbe Stunde oder über Nacht.

2. Das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Hähnchenteile, Zwiebel, Lorbeerblätter und Zimtstange dazugeben. Das Fleisch etwas anbraten, die Zwiebeln sollten weich werden und etwas Farbe annehmen. Ab und zu rühren bis sich auf dem Topfboden ein brauner Belag aus Gewürzen und Zwiebeln bildet, ca. 20 Minuten.

3. 1 Tasse Wasser dazugeben und den Topfboden freikratzen. Die Temperatur etwas reduzieren, den Topf abdecken und köcheln lassen, bis das Fleisch ganz weich ist. Öfter mal etwas von der Sauce über die Hähnchenteile geben.

4. Wenn das Fleisch weich ist, kann man die Sauce noch etwas einkochen, war bei mir aber nicht nötig.

Ich hatte Hähnchenbrust in Streifen statt Hähnchenschlegeln, die gart schneller. Außerdem habe ich noch ein bisschen Spinat und Tomaten dazugegeben. Das Rezept hatte ich im Prinzip halbiert, Ingwer und Knoblauch hab ich aber in der ursprünglichen Menge belassen.

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