Urlaubsnachlese: Past‘ e fagioli – Bohnensuppe

mareHatte ich das Urlaubsschild gar nicht rausgehängt? Oje, das tut mir leid, Aber wir sind ja schon wieder zurück, nur zwei Wochen waren uns in der schönen (und warmen!) Maremma vergönnt.

Jedes Jahr dürfen ein oder zwei Kochbücher mit in den Urlaub. Normalerweise ist eins davon das Toskanische Kochbuch von Stephanie Alexander und Maggie Beer, dieses Jahr hat sich aber Jamie Oliver (Genial italienisch) vorgedrängelt, und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut mit ihm. Sein Rezept ist für Kichererbsen, da Mr Hudson aber nicht sooooo der Fan von Kichern ist, hab ich Cannellinibohnen genommen. Past‘ e fagioli ist ein prima Rezept für Ferienwohnungsküchen, es geht recht schnell (außer dem Einweichen der Bohnen) und man braucht nicht viele Zutaten.

Eine Frage, die ich mir immer stelle ist, ob man das Einweichwasser von den Bohnen nun zum Kochen nimmt oder besser wegschüttet. Die einen sagen, man solle es nehmen, wegen der Vitamine (was mir durchaus einleuchtet), die anderen, man solle es wegschütten, damit die Böhnchen keine Tönchen machen, was mir noch mehr einleuchtet. Vielleicht gibt es ja keinen richtigen Weg, sondern zwei Lager, zwischen denen man sich entscheiden muss. Ich gehöre halbherzig zum Lager der Wegschütter.

pastefagioli

Pasta mit Bohnen

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel, geschält, gehackt
  • 1 grüne Paprika, gewürfelt (im Original Stangensellerie)
  • 1 Koblauchzehe, geschält, gehackt
  • 1 Tasse getrocknete Cannellinibohnen
  • 1 Tasse passende Pasta (hier: chifferi rigati)
  • Brühe
  • Pfeffer
  • Petersilie
  • Olivenöl
  • ein paar EL Tomatenpüree

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in viel Wasser einweichen, am nächsten Tag das Wasser abschütten und in viel frischem Wasser kochen. Wenn man hat, darf in das Kochwasser gerne noch ein Lorbeerblatt. Bildet sich Schaum beim Kochen, muss dieser abgenommen werden.

Zwiebel, Knoblauch und Sellerie oder Paprika in Olivenöl anschwitzen und bei geringer Hitze und aufgelegtem Deckel 15 Minuten dünsten, die Zwiebeln dürfen keine Farbe annehmen.

Wenn die Bohnen weich sind, einen Großteil des Kochwassers abschütten, dann zu den Zwiebeln geben. Mit Brühe und Tomatenpüree aufgießen, dann die getrocknete Pasta dazugeben und in der Suppe kochen. Am Schluß mit Pfeffer abschmecken. Zum Servieren mit Olivenöl beträufeln.

Man kann die Suppe auch mit anderen Gemüsen, etwas Petersilie, Basilikum oder Chilichoten anhübschen.

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