Es herbstelt – ‚Sunnewirbelisalat‘ mit Ulmenseitlingen

Endlich gibt es den ersten Feldsalat, oder auf gut badisch eben ‚Sunnewirbelisalat‘. Unsere Schweizer Nachbarn sagen dazu übrigens Nüsslisalat, in Östereich heißt er Vogerlsalat. Sehr nett finde ich auch die Bezeichnungen Schafmaul oder Mausohrsalat.Im Moment gibts aber noch nicht den kleinblättrigen, knackigen sondern den mit eher großen und (wie Sarah Wiener sagen würde) ‚lätscherten‘ Blättern.

Feldsalat gehört zur Familie der Baldriangewächse und soll eine beruhigende Wirkung auf den Magen haben. Außerdem weist er einen hohen Eisen- und Vitamin C-Gehalt auf, dazu ordentlich Kalium, Kalzium, Phosphor und Provitamin A (Beta-Carotin). (Quelle: http://www.schmeck-den-sueden.de)

Zu Feldsalat passen sehr gut Nüsse, diesmal gabs auch noch leckere Pilze, nämlich kleine Ulmenseitlinge frisch vom Markt. Die muss man nicht großartig putzen, sondern einfach nur nach Belieben in kleinere Stücke schneiden und anbraten. Beim Salat schneidet man die Würzelchen jeder Blattrosette ab und muss ihn dann (leider) gründlich waschen. Nichts schlimmer, als wenn einem beim Essen der Sand zwischen den Zähnen knirscht. Das Dressing bestand aus Walnußöl (Beta-Carotin ist fettlöslich!), etwas saurer Sahne, einem Rest Himbeeressig, etwas Senf, Salz und Pfeffer. Darüber habe ich noch ein paar geröstete Kürbiskerne gestreut.

feldsalat

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