Mamarezept – Spinatpudding

Fremdkochen Mein liebstes MamarezeptIm Oktober ist die Mama-Küche das Thema in der Hüttenhilfe. Fast hätte ich es verpasst, wo ich mir doch so viel Mühe gegeben hatte diese Woche.

Als Kind hatte ich viele, viele Lieblingsessen, wie z.B Reisauflauf (am liebsten noch die rohe Masse), Kartoffelbrei und Hachée (von uns Kindern ‚Kartoffelbrei und Asche‘ genannt – woher hätten wir wissen sollen, was Hachée ist?), Erbsenbrei mit Sauerkraut oder Kässpatzen. Nicht minder beliebt war Spinatpudding. Allerdings gabs den immer in Schüben. Wenn er aus der Form ging, gab es ihn regelmäßig. Doch sobald er sich mal nicht aus der Form lösen ließ, war es vorbei und meine Mutter strich ihn rigoros vom Speiseplan. Aber immer nur für eine Weile, irgendwann hat sie es dann doch wieder ausprobiert und natürlich geschafft.

Als ich zum Studium wegzog, gab mir meine Mutter ein Kochbuch mit, in das sie, meine Großmutter und eine Tante Rezepte geschrieben hatten. Darunter war auch der Spinatpudding. Ich bin mir sicher, dass ich das Rezept in meiner Studienzeit mal nachgekocht habe, kann mich aber nicht an den Ausgang erinnern. Allerdings wundert es mich, dass es in unserer WG-Küche eine Wasserbadform gegeben haben soll. Vielleicht hab ich die Masse ja auch im Ofen gebacken.

Auf jeden Fall habe ich den Spinatpudding diese Woche nachgekocht. Und siehe da, alles wie in den guten alten Zeiten: der Pudding schmeckte hochlecker und ging nicht aus der Form! Dabei habe ich gebuttert und gebröselt, was das Zeug hält. Ach, wie gut kann ich heute meine Mutter verstehen, aber ich werde es weiter versuchen. Bis er aus der Form geht.

spinatpudd5

Muttis Spinatpudding

(4 Portionen)

Zutaten:

  • 500g Spinat
  • 4 Brötchen
  • 1/4 l Milch
  • 350g Hackfleisch
  • 3 Eier (getrennt)
  • Salz, Muskat
  • Semmelbrösel
  • Wasserbad-Puddingform (auf dem Bild unten)

Zubereitung:

Spinat kochen und fein wiegen. Die Brötchen in der Milch einweichen, ausdrücken, klein zerzupfen und in der Pfanne etwas antrocknen. Das Hackfleisch, die Eigelbe, Salz und Muskat sowie den Spinat untermengen.

Die Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Spinatmasse heben. In eine gut gefettete und ausgebröselte Form füllen. Im Schnellkochtopf 20 Minuten garen. Dazu gabs bei uns immer eine einfache Tomatensauce.

spinatpudd1

spinatpudd2

spinatpudd3

spinatpudd4spinatpuddspinatpudd6

2 thoughts on “Mamarezept – Spinatpudding

  1. Pingback: Zusammenfassung vom Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

  2. freut mich, dass ich als schwäbin (cleverle) einen tip geben kann.
    lege die geölte puddingform mit dünnen pfannkuchen oder crepes aus.
    die man nach dem einfüllen der teigmasse dann oben zuklappt.
    geht wunderbar aus der form.
    wir machen übrigens immer ohne hackfleisch mit einer weißen kapernsoße mit zitronen und muskat. dazu gibts grünen salat.
    lasst’s euch schmecken…………
    margot

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s