„Getrüffeltes“ Gemüse zu Zitronen-Kalbsbraten

Ist alles ein bißchen hektisch gerade. Letzten Freitag abend ist ein Katzenkind bei uns eingezogen und muß jetzt erst mal ‚in die Gruppe eingegliedert‘ werden. Wobei die ‚Gruppe‘ aus einem wohlgenährten 13-monatigen Kater besteht, der die Idee anfänglich ziemlich doof fand. Aber es wird. Weiteres Problem: Kleine Kätzchen wollen oft fotografiert werden und das ist der Grund für diesen dürftig bebilderten Eintrag. Die Akkus waren mal wieder leer.

Der Kalbsbraten braucht zwar seine Zeit fürs Marinieren, macht aber überhaupt keine Arbeit (gut wenn in der Küche auf der Katzen-Ebene nur gefaucht wird). Und das Gemüse geht eh flott. Es heißt übrigens ‚trifolate‘, weil die Mischung aus Knoblauch und Petersilie einen trüffelähnlichen Geschmack verleihen soll. Das find ich zwar nicht, aber es schmeckt trotzdem gut. Im Klassiker von Kaltenbach und Cerabolini Aus Italiens Küchen gibt es Zucchine trifolate und Funghi trifolati, hier hat beides zusammen in die Pfanne gefunden.

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Verdure trifolate

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • 2 kleine Zucchini
  • 6 Champignons
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden, die Pilze in Scheiben; die Petersilie hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Petersilie und eine halbe durchgepresste Knoblauchzehe hineingeben. Dann die Pilze dazugeben, salzen und einige Minuten schmoren. Danach die Zucchini dazugeben und mitschmoren. Die restliche Petersilie und die andere Hälfte der Knoblauchzehe durchgepreßt dazugeben. Nochmal ein paar Minuten schmoren, dann servieren.

Quelle: nach Marianne Kaltenbach und Virginia Cerabolini: Aus Italiens Küchen

Arrosto al limone

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • 400g Kalbsbraten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zitrone, Saft davon
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl und Zitronensaft in ein leeres Einmachglas geben und schüteln bis die Mischung emulgiert. Das Fleisch waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Das Fleisch in einen Gefrierbeutel geben, die Zitronen-Öl-Mischung dazugeben, die Luft absaugen und den Beutel verschließen. So kommt die Marinade überall hin. Für 3 Stunden in den Kühlschrank legen und immer mal wieder wenden und leicht durchkneten.

Das Fleisch mit der Marinade in einen Topf geben, ca 150ml Wasser dazu, aufkochen lassen  und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Man sollte immer mal wieder mit einem Kochlöffel aufs Fleisch drücken, um zu kontrollieren, ob es schon gar genug ist. Es sollte noch etwas weich sein, aber ein bisschen Widerstand bieten, ist (leider) Erfahrungssache. Bitte nicht zu lange drin lassen, sonst wird es trocken und strohig. Ich weiß, wovon ich rede!

Wenn das Fleisch weich ist, wird es im Ofen abgedeckt warmgestellt und die Sauce eingekocht. Sie darf ruhig etwas sauer sein, das verträgt das Fleisch sehr gut.

Quelle: Der Silberlöffel

Zusammen mit dem Gemüse und etwas Ciabatta ein leckeres und leichtes Abendessen.

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