Fenchelsuppe

Eines der wenigen Gemüse, das in unserem Haushalt ungeteilte Zustimmung hervorruft, ist erstaunlicherweise Fenchel. Irgendwie ist das ein Gemüse, das nicht zu den beliebtesten gehört, was ich sogar verstehen kann, auch wenn ich es gerne mag. Vor allem roh. Da das aber nun gar nicht geht, gibts Fenchel bei uns normalerweise gebraten oder gegrillt.

In Schubecks Gewürze-Kochbuch hab ich nun eine Fenchelsuppe entdeckt, die (wenn man so ein paar Schuhbecksche Schnörkel weglässt) schnell geht und lecker schmeckt. Er mag das Personal haben, um in einer pürierten Suppe nochmal ein Scheibchen hiervon und davon mitziehen zu lassen und das ganze dann wieder abzusieben. Ich nicht. Außerdem hab ich mehr Fenchel genommen, als der Meister, und weniger Sahne. Die Einlage in Form von Nürnberger Bratwürsteln hab ich auch weggelassen, das war mir zu viel.

Fenchel-Curry-Suppe

(nach Schubeck: Meine Küche der Gewürze)

für 6 Personen

Zutaten

  • 3 Fenchelknollen
  • 12ml Gemüsebrühe
  • 1 geh. TL Fenchelsamen
  • 100g Sahne
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Scheibe Ingwer, fein gehackt
  • 1/2 – 1 TL Currypulver
  • Salz, Chili
  • (1 Msp abgeriebene Orangenschale )
  • Pernod

Zubereitung:

Den Fenchel putzen, gründlich waschen und kleinschneiden. Fenchel, Knoblauch und Ingwer mit der Brühe und den Fenchelsamen in 15 Minuten knapp weich köcheln.  Das Rezept sieht vor, dass die Suppe mehr zieht als kocht, das hatte ich in der Eile aber übersehen.

Die Sahne dazugeben und alles pürieren. Mit Currypulver, eventuell Salz und Chili würzen. Orangenschale hatte ich keine, könnte ich mir aber auch gut vorstellen. Ich hab stattdessen Pernod genommen, das war sehr fein.

Wers braucht kann die Suppe dann nochmal passieren, um auch den letzten Rest an festen Bestandteilen zu entfernen.

2 thoughts on “Fenchelsuppe

    • Bestimmt, du musst halt aufpassen, dass er dir nicht gerinnt. Zur Not kannst du die Suppe ja ein bisschen binden, dann flockt der Joghurt nicht so leicht. Hat mir mal ne Köchin geraten.

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