Kartoffelravioli mit Lorbeer-Pilzragout

Garten-Koch-Event Januar 2011: Lorbeer [31.01.2011]Der Januar-Event im Gärtner-Blog verlangt nach Lorbeer.  Das Mitmachen lohnt sich schon allein, weil man sich dann das schöne Banner in den eigenen Blog pappen kann. Sieht richtig gut aus! Meine Lorbeerbäumchen sehen um diese Jahreszeit nicht ganz so schön aus, die jammern im Treppenhaus vor sich hin, das mögen sie immer gar nicht. Und weil ich mich scheue den armen, geplagten Pflänzchen in ihrer misslichen Lage auch noch die Blättchen abzuzwicken, hab ich getrocknete Blätter von der letztjährigen Ernte genommen. Die sind wahrscheinlich frischer, als alles, was man kaufen kann.

Ausgangslage meines Rezepts (in dem Moment, als ich angefangen habe zu kochen) war eine Vorlage von Carsten Reiling in den Westfälischen Nachrichten: Kartoffelravioli mit Pilzragout und Lorbeercreme. Wobei die Lorbeercreme nichts anderes ist, als eingekochte Sahne mit Lorbeerblättern. Das war mir dann doch zu heftig, und das Pilzragout gefiel mir nicht. Die Ravioli hab ich aber nahezu unverändert gelassen, die sind richtig gut.  Hier also mein Beitrag:

Kartoffelravioli mit Lorbeer-Pilzragout

Zutaten für 2:

Für die Ravioli:

  • 150g Nudelteig
  • 4 kleine mehlig kochende Kartoffeln
  • 3-4 EL geriebener Parmesan
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Butter
  • Salz + Pfeffer
  • Muskat
  • 1 Lorbeerblatt

Für das Pilzragout:

  • 300g Pilze (Champignons und Shitake)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 EL Aceto balsamico
  • 1 EL Ahornsirup (oder Agavendickssaft)
  • 150ml Sahne
  • 2-4 Lorbeerblätter

Zubereitung:

1. Kartoffeln im Wasserdampf (mit Lorbeerblatt!) kochen und mit den anderen Zutaten zu einem nicht zu festen Kartoffelpüree mischen. Gut abschmecken. Durch die Aromatisierung des Kochwassers haben die Kartoffeln schon einen schönen Lorbeergeschmack.

2. Nudelteig in nicht zu dünne, lange Platten auswellen (Stufe 5 von möglichen 1 bis 7), kleine Häufchen Kartoffelpüree auf eine Hälfte der Teigplatte setzen, die andere Hälfte darüberklappen, etwas festdrücken und Ravioli formen (mit Ausstecher o.ä.). Auf eine bemehlten Fläche legen, damit sie nicht festkleben.

3. Sahne in einem Töpfchen mit etwas Wasser aufkochen, die Lorbeerblätter einlegen und darin köcheln lassen.

4. Zwiebeln und Knoblauch hacken, in einem Topf mit etwas Öl andünsten. Die geputzten und in Scheiben geschnittenen Pilze dazugeben und ebenfalls dünsten. Mit Balsamico und Ahornsirup ablöschen, einkochen lassen. Mit der Lorbeersahne aufgießen und köcheln lassen.

5. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen, aufkochen lassen, dann die Ravioli einlegen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.

6. Die Ravioli mit dem Pilzragout anrichten und auf einen Lorbeer-duftenden Genuß freuen!

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Penne allo stivale

Bei einem der erfreulicheren italienischen Restaurants in unserer schönen Stadt gibt es eine Kreation names Spaghetti allo stivale. Ich hab das schon zigmal gegessen, kann’s mir aber in den seltensten Fällen verkneifen. Schmeckt einfach lecker.

In Anbetracht der aktuellen, sehr un-italienischen Wetterlage, die nach dem schreit, was neu-deutsch als Comfort Food bezeichnet wird, hielt ich es für angebracht, mich an einem Nachbau zu versuchen. Das ersparte es uns, vom reißenden, beinah-Hochwasser-tragenden Vater Rhein hinweggespült zu werden. Oder wenigstens, sollte es nicht ganz so dramatisch werden, mit nassen Socken und feuchten Hosenbeinen unterm Tisch sich durch den Abend zu frösteln.

Das Original habe ich nicht ganz getroffen, aber lecker war es allemal. Außerdem war es ein trockener und dank pelziger „Wärmflaschen“ angenehm warmer Abend.

Penne „allo stivale“

für 2 Personen

Zutaten:

  • Penne (oder andere Pasta)
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 mittelgroße Aubergine
  • Salz, Pfeffer, Majoran, etwas Chili
  • 1 Mozzarella
  • 1 Flasche stückige Tomaten (500g)
  • Pinienkerne
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Zwiebeln grob hacken und in Öl anschwitzen. Aubergine würfeln und dazugeben, mitbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben und weich (und cremig) werden. Mit den Tomaten ablöschen, würzen und ca. eine halbe Stunde köcheln lassen. Nochmal abschmecken. Es sollte nicht scharf sein, nur ein bisschen Pfiff haben.

Die Pinienkerne vorsichtig in einer trockenen Pfanne rösten, sie dürfen nicht zu dunkel werden. Die Mozzarella in Würfel schneiden (oder reißen).

Die Penne in Salzwasser al dente kochen, dann abgießen und mit der Sauce mischen. Die Mozzarellastücke und Pinienkerne untermischen. Mit geriebenem Parmesan servieren. Dazu eine schöne, große Schüssel grünen Salat.

Tagliatelle con stracci al rosmarino

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deGlücklicherweise hat der Mai 31 Tage. Das gibt mir die Chance an der 10.Runde des Cucina rapida-Blogevents endlich mal teilzunehmen. Vor hab ich es ja schon lange, aber wie es so geht, immer kommt was dazwischen. Aber jetzt nicht mehr. Nur noch dreieinhalb Stunden trennen mich von der Deadline. Auf gehts.

Eines der wenigen Rezepte, das ich aus Lorenza de Medicis Lorenzas Pasta (sehr putzig übrigens die Autorenangabe bei amazon: von Lorenza DeMedici und Lorenza De Medici :-)) probiert habe, ist Tagliatelle con stracci al rosmarino. Stracci sind die Rindfleischfetzen, der Rosmarin kommt nur im Bratöl zum Einsatz.

Die Zutaten sind überschaubar und schnell hergerichtet, allein am Fleisch könnte man länger verweilen. Ich setze dafür Mr Hudson ein, er schnippelt liebevoll, klaglos und fachmännisch, und es bleibt immer ein bisschen für die Katzen übrig. Beim Kochen muss man ja sowieso immer auf erstklassige Zutaten achten, hier ist das aber besonders wichtig, weil es nur ganz wenige sind.

Hier also mein Beitrag:

Tagliatelle con stracci al rosmarino

Quelle: Lorenza de‘ Medici: Lorenzas Pasta

Zutaten:

  • Olivenöl
  • frischer Rosmarin
  • Knoblauch in Scheiben
  • Tagliatelle
  • Rindfleisch (Hüftsteak oder Rumpsteak)
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zitrone auspressen, den Saft beiseite stellen. Das Fleisch in hauchdünne Streifchen schneiden, man kann es vorher anfrieren, dann geht das leichter. Nudelwasser zum Kochen bringen, salzen. Wenn man frische (gekaufte, sonst wars das mit dem ‚rapida‘) Pasta nimmt, braucht sie nur ganz kurz, getrocknete sollte jetzt schon gleich ins Wasser.

Öl in eine weite Pfanne geben, den Rosmarin und Knoblauch darin etwas braten lassen. Wenn das Öl das Aroma aufgenommen hat (dauert ein paar Minuten) nimmt man den Rosmarin (und den Knoblauch) wieder raus. An dieser Stelle sollte die Pasta schon fast fertig sein! Nun dreht man die Hitze etwas höher und gibt das Fleisch in die Pfanne. Kurz anbraten, die Pasta abgießen und in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und anrichten.

Penne mit Broccoli

Die letzten Wochen war ich selten daheim und Zeit zum Kochen hatte ich schon gar keine. Was natürlich immer geht sind Suppen und Pasta. Geht schnell und schmeckt gut, macht allerdings blog-technisch nicht so viel her. Die Penne mit Broccoli sind aus der Not eines leeren Kühlschranks und meiner Unlust einzukaufen entstanden. Schmeckt sehr lustig, allerdings sollte man den Broccoli gut garen, damit er weich wird. Bißfest ist hier nicht angesagt.

Penne mit Broccoli

für 2 Personen

Zutaten:

  • Broccoli
  • Brühe oder Weißwein
  • Sahne oder Frischkäse
  • Zwiebel
  • Knoblauch (soviel man mag)
  • 250g Penne
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • Parmesan

Zubereitung:

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Den Broccoli waschen und die grünen Röschen abbrechen. Den Stiel putzen und in der Moulinette kleinhacken. Zusammen mit Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne dünsten.

Die Broccoliröschen ebenfalls in der Moulinette schreddern, nach ca. 5 Minuten in die Pfanne geben. Die grüne Farbe bewundern.

Mit Weißwein oder Brühe ablöschen, eventuell noch salzen. Deckel auflegen und knapp weich dünsten. Dann die Sahne dazugeben und etwas einkochen lassen, eventuell mit einem Hauch Biobin binden. Verwendet man Frischkäse statt Sahne, diesen erst am Schluß zugeben und nicht mehr kochen lassen.

Nebenher die Penne bißfest kochen.

Zum Schluß die Broccolisauce mit ein paar großzügigen Umdrehungen aus der Pfeffermühle, Muskat (am besten auch frisch gerieben) und Salz abschmecken,  die Penne untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Happy End mit Spinat

see below

Im Kühlschrank fand sich doch allen Ernstes noch ein Stück Pecorino Guttus. Der lag dort wohl schon etwas länger (*hüstel*), machte aber immer noch einen hochleckeren Eindruck. Wurde trotzdem allerhöchste Zeit, ihn zu verbrauchen. So fand der aus Italien angeschleppte Käse sein glückliches Ende mit schönstem Winterspinat und ergab eine feine Sauce zu Pasta.

Pasta mit Spinat und Pecorino Guttus

für 2 Personen

Zutaten:

  • 200g Pasta
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Pecorino Guttus oder anderen Blauschimmelkäse
  • 300g Spinat
  • 1 handvoll gebackene Oliven
  • 1 Glas Weißwein
  • Chilisalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Spinat waschen und putzen, in einem Topf zusammenfallen lassen, abgießen, abtropfen lassen und hacken.

Die Zwiebel in Scheiben schneiden, in etwas Öl anschwitzen. Knoblauch hacken und dazugeben. Den Käse in Würfel schneiden und in den Topf geben, bei milder Hitze schmelzen. Langsam mit etwas Weißwein (ich hatte nur Rosé-Sekt) aufgießen und leise simmern lassen, damit der Käse nicht klumpt. Dann den Spinat und die entkernten Oliven dazugeben. Mit Pfeffer und Chilisalz abschmecken.

Die Pasta kochen und mit der Sauce vermischen. Anrichten.

Happy Ending with Spinach

Although my fridge is of normal (european) size and not one of the walk-in kind I have seen (and been in :-)) in the States, sometimes I find amazing things in it. Actually this time it were the cats doing the finding. They started sniffing something wrapped in paper (which was accidentally taken out of the fridge, they are not allowed in it!) and when I investigated, I found a piece of Pecorino Guttus. Which is a blue sheep’s cheese and very very tasty. We brought it home from Italy in October and I kept a piece of it because I wanted to make risotto with it for a friend. But somehow I forgot.

It still looked good but it was high time to use it, so it ended up with some spinach and pasta. It made a lovely sauce.

For two you need:

  • 200g pasta
  • 1 small onion, chopped
  • 1 clove of garlic, chopped
  • 1 piece pecorino guttus or some other blue cheese
  • 300g spinach
  • 1 handful of baked olives
  • 1 glass white wine
  • chilisalt
  • pepper

Wash the spinach thoroughly and then steam in a lidded pan for tow or three minutes until tender. Drain and chop.

Peel the onion  and slice it, then sauté the onion rings in olive oil. Chop or slice the garlic and add to the pan, let it brown just a little bit. Chop the cheese and let it melt in the pan, lower the heat if needed. Then add white wine or champagne to the pan and leave to simmer for some minutes. Then add the spinach and the chopped and pitted olives. Season with chili salt and pepper.

Cook the past and mix with the sauce.

Urlaubsnachlese: Pasta con Sarde

Und noch einmal Jamie Oliver, diesmal Pasta mit Sardinen. An diesem Rezept habe selbst ich nichts zu fieseln und zu ändern gehabt. Die einzige – unfreiwillige – Änderung war das Weglassen von Fenchelsamen, wir hatten keine bekommen. Ehrlich gesagt haben wir auch nicht wirklich ernsthaft gesucht, was soll ich im Urlaub Fenchelsamen kaufen, wenn daheim ein ganzes Glas voll steht? Auch Rosinen haben wir keine gekauft, glücklicherweise fiel uns noch ein, dass im mitgeführten Müsli Rosinen in Hülle und Fülle enthalten waren.

Sardinen sind in Italien sehr günstig (zumindest am Meer) und es gibt sie eigentlich jeden Tag. Just an dem Tag, als wir Pasta con Sarde machen wollte, gabs natürlich keine. Aber am nächsten Tag wieder. Da mussten wir dann aber die frischen Tagliatelle vom örtlichen Pastaficio dazu kochen, weil die weg mussten. Schlechtes Timing, ich gebs zu und natürlich ein absoluter Frevel, frische Pasta zu Fisch, aber lecker wars trotzdem ohne Ende. Sardinen sind auch bei uns ab und an zu bekommen, wenn ich wieder welche sehe, mache ich das sicher wieder.

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Pasta con sarde

(für 2 Personen)

Zutaten:

  • Olivenöl
  • 1 kleine Fenchelknolle, geputzt und fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, geschält und fein gehackt
  • 1/2 TL Fenchelsamen, zerstoßen
  • 1-2 kleine frische rote Chili, fein gehackt (ohne Samen)
  • 300g Sardinen, geputzt und filetiert
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 EL Rosinen
  • 1/2 Glas Weißwein
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 250g Bucatini, Spaghetti oder Linguine (definitiv keine Tagliatelle!)
  • abgeriebene Schale und Saft von 1/2 – 1 Zitrone

Zubereitung:

1. In einem Topf 3 EL Olivenöl erhitzen. Den Fenchel und die Zwiebel mit den Fenchelsamen und den Chilis bei sanfter Hitze etwa 20 Minuten dünsten, der Deckel liegt halb auf. Das Gemüse soll kaum Farbe annehmen, sondern karamelisieren. Die Hälfte der Sardinen (ich hab alle genommen), die Pinienkerne und Rosinen untermischen und alles nochmal 10 Minuten sanft garen, ab und zu umrühren, damit die Sardinen zerfallen.

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Ach ja, Sardinen filetieren ist eine echte Geduldsprobe, wie gut, dass Mr Hudson für Fisch zuständig ist :o)

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2. Den Wein und 1/2 Glas Wasser zugießen und die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen. Dann die Hitze so weit herunterschalten, dass die Sauce nur noch siedet.Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ab diesem Moment sieht die Sauce leider nicht mehr so lecker aus, aber dafür schmeckt sie umso besser.

3. Jetzt die Pasta in einem großen Topf mit sprudelnd kochendem Wasser kochen. 7-8 Minuten bevor sie gar ist, die restlichen Sardinen (falls man welche übrig gelassen hat) auf die Sauce legen und gar ziehen lassen. Die fertige Pasta abgießen und unter die Sauce mischen. Mit ein wenig Olivenöl, einem ordentliche Spritzer Zitronensaft und ein bisschen Fenchelgrün abschmecken. Mit Fenchelgrün und Zitronenschale bestreuen und servieren.

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Auf dem Heimweg haben etliche Sardinen in unserer Kühltasche den Weg nach Germania gefunden, die waren dann aber nicht für Pasta con Sarde bestimmt (schade eigentlich), sondern als Friedenspfeife (zwei Wochen unentschuldigte Abwesenheit!) und Geburtstaggeschenk für die einzig legitime Reinkarnation von Garfield, die bei uns in Stellung als Hauskater ist.

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Urlaubsnachlese: Polpettine di tonno – Thunfischbällchen

cdp1Wenn man am Meer ist, kommt man nicht umhin, Fisch zu essen. Da mich mit allem was schwimmt eher eine Haßliebe verbindet, bin ich manchmal ganz dankbar, wenn man keine Ärmchen, Flossen und Glubschaugen sieht. Ich hatte schon gelauert, bis der Fischladen am Hafen endlich frischen Thunfisch hatte um dieses Rezept auszuprobieren. Mit Kabeljau könnte ich mir das Rezept aber auch ganz interessant vorstellen.

Jamie Oliver nennt nicht ganz unbescheiden seine Thunfischbällchen ‚le migliori polpette die tonno‘, aber die sind auch sowas von lecker! Ich hab sie ein bißchen kleiner gemacht, polpettine eben, und ein bißchen an den Zutaten gedreht. Unsere Ferienwohnung verfügte zwar über mehrere Balkone in alle Richtungen, aber ne Waage gibts da ja nie, die Zutaten mussten also mit Augenmaß und Handgewicht bemessen werden, hat aber ganz gut geklappt.

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Polpettine di tonno – Thunfischbällchen

(für 2 Personen)

Zutaten:

Für die Fischbällchen:

  • 200g frischer Thunfisch
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
  • 25g Pinienkerne
  • 1/2 TL Zimt (ich habe Koriander genommen, wer hat im Urlaub schon Zimt dabei?!)
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
  • 50g Brotbrösel
  • 25g frisch geriebenen Parmesan
  • 1 Ei
  • abgeriebene Schale und Saft einer halben Biozitrone

Für die Tomatensauce:

  • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen in Scheibchen geschnitten
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • Rotweinessig
  • etwas glatte Petersilie

Zubereitung:

Am besten macht man zuerst die Bällchen, weil die 1 Stunde kalt gestellt werden müssen: Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Fisch in große Würfel schneiden und zusammen mit den Pinienkernen und dem Zimt hineingeben. Leicht salzen und pfeffern und die Fischwürfel 1-2 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten für die Bällchen dazugeben. Mit den Händen alles vermischen, der Fisch sollte zerdrückt sein. Aus dieser Masse formt man mit nassen Händen Bällchen in gewünschter Größe, meine waren knapp 1,5 cm im Durchmesser. Die Bällchen auf einem geölten Teller ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

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Inzwischen in einem weiten Topf die Zwiebel mit dem Knoblauch in ordentlich Olivenöl 10 Minuten weichdünsten. Die Tomaten und den Oregano dazugeben, salzen und pfeffern. 15 Minuten sanft köcheln lassen, dann mit Essig und eventuell Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die Fischbällchen darin braten, sie sind nach ein paar Minuten fertig.

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Ich habe meine Bällchen noch etwas in der Tomatensauce geschmurgelt, außerdem habe ich zusammen mit den Zwiebeln für die Sauce auch etwas Petersilie angebraten.

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Dazu gab es Linguine.

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